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 BÜROMASCHINENSERVICE JÜRGEN DAVID

Recycling von Verbrauchsmaterial für Bürotechnik

    (Rekonditionierung, Refill, Rebuilt, Wiederaufbereitung)


Allgemeines

Recycled werden Verbrauchsmaterialien für druckende Büromaschinen,
also Laser-, Matrix- u.Tintenstrahldrucker, Kopier-, Multifunktions- u. Faxgeräte
sowie Plotter, jeweils schwarz oder farbig druckend.
Die dabei angewandte Drucktechnologie bestimmt die Art des Verbrauchsmaterials:

  • Tintenpatronen u. Kompaktdruckköpfe
  • Tonerkartuschen u. Kompakt-Tonerkartuschen
  • Farbbandkassetten
  • Thermotransfer-Kassetten

Die kompakte Bauform vereinigt jeweils einen Tank, der einen Vorrat des Druckmediums (Toner bzw. Tinte) enthält,
mit dem bilderzeugenden System (Druckkopf bzw. Entwickler- u. Fotoleitersystem).
Die Idee der Hersteller: Mit dem einfachen Austausch der Kompaktkartusche sind alle Bauteile,
die für die Druckqualität maßgeblich sind, auf einen Rutsch gewechselt und das Gerät druckt wie neu.
Klingt gut - ist aber recht kostenintensiv und wenig umweltverträglich, denn mit den tatsächlich verbrauchten/
verschlissenen Teilen müssen auch Teile entsorgt werden, die nicht (oder nur unerheblich) verschlissen sind.
Aus diesem Grund sind auch die Hersteller dazu übergegangen für Neukartuschen schon gebrauchte Teile
einzusetzen und auch selbst Kartuschen vollständig zu recyclen.
Letzteres mit nur bescheidenem Erfolg, da zwangsläufig die "Service-Kette" unterbrochen wird,
was ein "Mehr" an organisatorischen Aufwand durch den Anwender erfordert.
Vom Anwender zurück zum Hersteller und wieder zum Kunden durchläuft die Kartusche den logistischen Weg zwei mal
- wer wird wohl die daraus entstehenden Kosten übernehmen?
Durch dezentrale und damit verbrauchernahe Recyclingmanufakturen werden diese Probleme umgangen.

Tipp vom Fachmann:

Werfen Sie ihre leeren Kartuschen/Kassetten nicht in den Müll.
Tonerkartuschen enthalten (ungiftigen) Feinstaub, der verweht werden könnte.
Fragen Sie Ihren Fachmann, ob diese recycled werden können.
Recyclingware erhalten Sie i.d.R. nur im Austausch gegen intaktes Leergut.
Auch wenn Sie selbst keine recyclede Ware einsetzen möchten - Ihr wieder verwendetes Leergut hilft
dann Anderen und die Umwelt zu entlasten!
Nur intaktes Leergut ist für die Wiederaufbereitung tauglich, behandeln und lagern Sie es deshalb,
entsprechend den Hinweisen der Hersteller, so als hätte es seine Nutzung noch vor sich.

Nutzen Sie regeneriertes Verbrauchsmaterial und erleben das gute Gefühl
bis zu 40 % der Kosten gespart und dazu noch die Umwelt entlastet zuhaben!



Recyclingprogramm des Büromaschinenservice Jürgen David

Rebuilt von kompakten Tonerkartuschen

Die leeren Tonerkartuschen (i.d.R. aus dem Vor-Ort-Austausch beim Kunden) werden zerlegt u. gereinigt.
Verschlissene Teile (z.B. Fotoleitertrommel, Abstreifer, Dichtungen) werden durch Neuteile ersetzt.
Der Tank wird mit der Original-Menge Toner aufgefüllt und versiegelt.
Die fertige Tonerkartusche wird geprüft und verpackt.
Reichweite, Zuverlässigkeit und Druckqualität entsprechen dem Original oder werden u.U.
(Einsatz von speziellem Micro-Grafiktoner) sogar noch übertroffen.
Zu empfehlen für Kunden, die trotz höchter Ansprüche an die Qualität und Zuverlässigkeit, Kosten sparen
und zugleich die Umwelt schonen wollen.


Refill von kompakten Tonerkartuschen

Verfahren wie bei Rebuilt-Kartuschen, nur ohne Austausch von Verschleißteilen,
wenn diese nach Zustand und Erfahrung für einen weiteren Zyklus genutzt werden können.
Die Reichweite entspricht dem Original. Die Wahrscheinlichkeit, daß gegen Ende des Nutzungszyklus
die Druckqualität nachläßt, ist gegeben.
Geeignet für Kunden, die mit geringsten Druckkosten und größtem Öko-Effekt arbeiten möchten
und eine Top-Druckqualität nicht über den gesamten Zyklus zwingend benötigen.
(Privatanwender, Studenten, Programmierer, Archive, für Faxgeräte u.s.w.)

Tipp vom Fachmann:

Eine Tonerkartusche (auch Markenprodukt) verfällt natürlich immer dann in eine unansehnliche Druckqualität
(oder wird leer), wenn am Sonntag nach dem Abgabetermin die Steuererklärung ausgedruckt werden soll.
Dem kann man vorbeugen, indem man sich einfach die Ersatzkartusche rechtzeitig ins Regal legt.
Insbesondere bei Refill-Kartuschen macht das Sinn und ist auch erschwinglich.
Clevere achten schon bei der Geräteauswahl darauf, daß diese mit gleichen Kartuschen arbeiten
und somit eine Kartusche für mehrere Geräte reservieren können.


Regenerierung von Fotoleitereinheiten (Trommeleinheiten)

Die Fotoleitereinheit (bei einigen Herstllern auch Fotoleiterkit)wird zerlegt,
der gesammelte Resttoner entleert und umweltgerecht entsorgt.
Die Einheit wird gereinigt und alle Verschleißteile werden ersetzt. Nach Funktionsprüfung wird sie lichtdicht verpackt.
Die Laufleistungen der regenerierten Fotoleitereinheiten entsprechen etwa der der Originale.

Tipp vom Fachmann:

Ist Ihre Büromaschine mit einem Zählwerk ausgestattet, können Sie leicht verfolgen, wann ein Austausch des
teuersten Verschleißteils des Laserdruckers/Kopierers ansteht.
Entnehmen Sie niemals eine Fotoleitereinheit selbst aus dem Gerät. Der kleinste Kratzer, ein Fingerabdruck
oder grelles Licht beschädigen sofort die empfindliche Oberfläche.

Refill von Farbbändern für Matrixdrucker (Nadeldrucker)

Die verbrauchten Farbbandkassetten (i.d.R. aus dem Vor-Ort-Austausch beim Kunden) werden gereinigt.
Die Funktion der Transportmechanik wird geprüft und danach das verschlissene Bandmaterial entfernt.
Bei sogenannten Reink-Farbbändern wird der Reink-Tank mit neuer Tusche aufgefüllt.
Das neue Qualitäts-Bandmaterial (in Originallänge) wird per Automat eingezogen und mit Ultraschall zur
Endlosschleife verschweißt.
Nach erfolgreichem Prüfen des Bandlaufs wird die Kassette gereinigt und in Polyethylen-Folie eingeschweißt.
Es können Farbband-Breiten bis zu 24 mm verarbeitet werden. Auch mehrfarbige Bänder sind refillbar.
Das Verfahren ist besonders für hochwertige Farbbandkassetten (Hochleisungsdrucker, Bankentechnik) geeignet,
deren Mechanik oft mehr als 10 Einsatzzyklen, ohne jegliche Qualitätseinschränkung, übersteht.
Laufleistung und Druckqualität entsprechen dem Original.
(Ausnahme die Mini-Kassetten von OKI, die deshalb aus dem Refill-Programm genommen wurden).
Zu empfehlen für Anwender von Hochleistungsdruckern, Bankdruckern, exotischen (nicht mehr beschaffbaren)
Farbbändern mit mittlerem bis hohem Bedarf.

Tipp vom Fachmann:

Lassen Sie Ihre Farbbänder nicht zu lange im Gerät. Sie gefährden Ihren Nadel-Druckkopf!
Die Nadeln des Druckkopfes werden, durch spezielle Ölbestandteile der Farbtusche im Bandmaterial, geschmiert.
Ist die Farbtusche verbraucht, oder durch sehr langes Stehen eingetrocknet, laufen Ihre Nadeln "trocken" und extrem verschleißintensiv!
Wenn Ihr Farbband gar schon "fusselt" oder "ausfranst" können Nadeln blockieren und durch die Druckwagenbewegung
abbrechen. Ein neuer Nadeldruckkopf kostet durchschnittlich etwa das 30-fache eines Farbbandes!


Refill von Thermotransfer-Kassetten (TTR)

Die verbrauchten TTR-Kassetten (i.d.R. aus dem Vor-Ort-Austausch beim Kunden) werden geöffnet,
die Funktion der Transportmechanik geprüft, das verbrauchte Bandmaterial entfernt und sicher entsorgt.
Die Kassette wird gereinigt und bei Notwendigkeit Gleitstellen mit spez. Schmiermittel versorgt.
Das neue Qualitäts-Bandmaterial (in Originallänge) wird manuell eingelegt.
Nach erfolgreichem Prüfen des Bandlaufs wird die Kassette verpackt.

Tipp vom Fachmann:

Werfen Sie die verbrauchten TTR-Rollen nicht einfach in den Müll, ihre gesamte Korrespondenz ist auf der Folie lesbar!
Stellen Sie Ihr Faxgerät möglichst so ein, daß nur ein Sammelprotokoll ausgedruckt wird.
Die TTR-Folie läuft 1:1 mit dem Papier durch. D.h. wenn auch nur ein oder zwei Zeilen für das Protokoll auf das Papier
gedruckt werden, laufen rund 30 cm Folie durch das Gerät.


Refill von Tintenpatronen

Refill von Tintenpatronen wird nicht mehr durchgeführt.


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